Inhalte der Fortbildung

Theorie:

o Mein Job als Therapiehund - Ausbildung und Einsatz

o Mein Job als Schulhund – Definition, Grundlagen, Auswahl, Ausbildung und Einsatz

o Vom Welpen zum Junghund

o Hunde und ihr Verhalten: Sozialverhalten und Kommunikation

o Hunde und Ihr Verhalten: Lernverhalten und Stress

o Anatomie und Erste Hilfe

o Einschätzung des Hundes und seines Ausbildungsstandes

o Recht & Ethik

o Einblicke in die Tiergestützte Pädagogik - Definition – Einblick in die Praxis- Schulhundvideos

o Körperliche und psychische Störungsbilder (u.a. Verhaltensstörungen, Entwicklungs-störungen, ADS, ADHS, Asberger-Syndrom)

o Pädagogik (Kindergarten, Primarschule, Oberstufe..) Stufenspezifische Aspekte die es zu beachten gilt

o Grundlagen, Organisation und Umsetzung, Evaluation des Einsatzes eines Schul-hundes – praktische Beispiele

o Vorurteilen professionell begegnen – Hindernisse bewältigen

o Kommunikation in pädagogischen Situationen

 

Praktische Übungen mit dem Hund:

o Sozialverhalten des Tieres mit dem Menschen

o Sozialverhalten mit anderen Tieren

o Kontrollierbarkeit und Beeinflussbarkeit

o Mensch – Hund Beziehung

o Spezifische Situationen in der Schule

o Vertiefte praktische Übungen und Prüfungsvorbereitung

 

Was uns wichtig ist....

  • Vermeidung von Überforderung des Hundes
  • Keine Instrumentalisierung des Hundes
  • Beachtung der natürlichen Bedürfnisse des Hundes
  • Individuelle Betreuung der zukünftigen Schulhundeteams und deren Fragen

Dauer und Umfang

Die Ausbildung umfasst 72 Lektionen (35Theorie und 37 Praxis) an acht Kurstagen. Theoretische und praktische Prüfung und 3 begleitete Assistenzbesuche/Supervisionen.

Voraussetzungen

Diese Weiterbildung richtet sich an Menschen, die im Umfeld „Schule“ tätig sind.

Deshalb benötigen Sie eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in einem Lehrerberuf oder Lehrer verwandten Beruf.

 

Voraussetzungen an den Hund

Ihr Hund sollte beim Ausbildungsstart mind. 7 oder 8 Monate alt sein, körperlich gesund und je nach Rasse nicht älter als 6 Jahre sein.   An der praktischen Abschlussprüfung muss er mindestens 18 Monate alt sein und je nach Rasse nicht älter als 7 Jahre.

Der Hund sollte alle Fertigkeiten beherrschen, die einen wohlerzogenen, menschenfreundli-chen Hund kennzeichnen, den man überall hin mitnehmen kann. Je besser die vorhandene Basis ist, umso leichter können spezielle Fertigkeiten für die Schulhunde-Einsätze eingeübt werden.

Folgende Voraussetzungen erachten wir als wichtig:

o Der Hund beherrscht die Grundsignale (Sitz, Platz, Bleib, usw.).

o Der Hund geht an lockerer Leine mit seinem Besitzer oder einer Fremdperson.

o Der Hund kann ohne zu knurren, ausdauerndes Bellen oder Angriffslust zu zeigen, andere Hunde treffen.

o Der Hund verhält sich ruhig, wenn die Bezugsperson eine andere Person begrüßt, diese sich die Hände reichen und kurz plaudern.

o Der Hund verhält sich ruhig an der Seite seiner/es Besitzerin/ers in einer Gruppe Kin-der/Jugendliche, die lärmen, spielen und toben.

o Der Hund bleibt weitgehend ruhig, wenn ihn eine Fremdperson überall am Körper be-rührt und die Lefzen hebt.

o Der Hund kann unerwartete Geräusche ertragen und zeigt sich dabei nur wenig ängstlich-verstört.

o Der Hund zeigt keine aggressiven oder beschützerischen Reaktionen.

o Der Hund kann aus Spielsituationen abgerufen werden.

o Der Hund gibt Essen, das er gefunden hat, problemlos ab

o Der Hund kann einige Minuten unangeleint sitzen oder liegen bleiben, wenn die Be-zugsperson sich von ihm entfernt.

Während der Praxisteile sind läufige Hündinnen unbedingt vorher anzumelden.

Gegen eine zusätzliche Gebühr (Preis nach Aufwand) können Sie an einer Verhaltensbeobachtungteilnehmen, um zu erfahren, ob ihr Hund sich prinzipiell für diese Ausbildung zum Schulhund eignet.

 

Teilnehmerzahl

Der Kurs wird ab 8 TeilnehmerInnen durchgeführt. Das Maximum sind 14 TeilnehmerInnen.